Wer sind wir




Dann wäre noch:

Darf ich vorstellen, unser jüngstes Familienmitglied Schnauzermädchen Gina...

Die Welt gehört den Katzen und den Hunden – sie tun nur so, als seien wir ihre Besitzer.


...übrigens, haben Sie's gewusst...

1. Jahrhundert Angehörige des römischen Reiches hinterlassen mit Grabbeigaben, die im Zuge eines Wasserleitungsbaus 1953 im Winkel an die Erdoberfläche gelangt sind, ihre Spuren.

6. Jahrhundert Besiedlung durch die von Norden eingefallenen Alemannen. Von Egerich, der mit seiner Sippe zwischen Rietenberg, Esterli und Häbni Fuss gefasst haben dürfte, ist der Gemeindename abzuleiten. 

893 In einem angelegten Rodel der Fraumünsterabtei Zürich trifft man nämlich auf die Bezeichnung „Egirichiswilare“, was in etwa mit Hofsiedlung des Egirich, des Furcht- bzw. Schreckensreichen, gleichzusetzen ist.

1273 Erste urkundliche Erwähnung der Kapelle Egliswil in einer Taxationsliste des Bischofs von Konstanz (Die ältesten Teile des heutigen Kirchenbaus stammen aus dem 11. Jahrhundert.)

13. Jahrhundert Bis ins 13. Jahrhundert stehen die Zwangs- und Gerichtsrechte den Grafen von Lenzburg zu. Später treten an ihre Stelle die Habsburger, die allerdings den Twing verpfänden und an die Herren von Hallwyl abzugeben haben.

1415 - 1798 In der Zeit von 1415 - 1798 besteht eine doppelte Bindung, einerseits gegenüber dem Landvogt auf der Lenzburg (als Vertreter der Berner Landesregierung) und andererseits nach wie vor gegenüber den Grafen von Hallwyl.

1563   Erneuerung des Dorfrechtes der Gemeinde Egliswil durch die Edlen von Hallwyl (Ausstellung des Twingrodels durch den Landschreiber der Grafschaft Lenzburg)

1583 Erbauung des Glockenturmes und Verlegung des Eingangs der Kirche in die Südfront.
 
1593, 1697, 1731 In diesen Jahren legen Brände große Teile des Dorfes in Schutt und Asche. Nach dem Untergang der alten Eidgenossenschaft und der Gründung des Kantons Aargau im Jahre
1803 gehört Egliswil zum Kreis Seon und zum Bezirk Lenzburg, wie dies auch heute noch der Fall ist.
 
1816, 1824, 1846 und 1855 gehen erneut zahlreiche Gebäude in Flammen auf. Die alten Bauernhäuser verschwinden nach und nach praktisch gänzlich.

1820 Erbauung des Junkerhüsli, 5-Zimmer mit Stallung.
1828 ist der Bau des Schulhauses nördlich der Kirche beschlossen und verwirklicht worden. Die Erweiterung (inkl. Aufstockung) ist in das Jahr 1907 zu datieren.

1911 Einführung des elektrischen Lichtes, verbunden mit einer Straßenbeleuchtung.
 
ab 1912 Trockenlegung der Riedlandgebiete im Binzenholz, im Hasenmoos, in den Kählen, in den Zäggmatten und später im Aabachgebiet, an der Grenze zu Seon.
 
ab 1947 Schaffung einer kommunalen Wasserversorgung mit den nötigen Löschwassereinrichtungen.
 
1964 bis 1989 Durchführung der Güterzusammenlegung für den gesamten Gemeindebann (ausgenommen sind die großen, geschlossenen Ortsbürgerwaldungen)
 
1966 Beitritt zum Abwasserverband der Region Lenzburg und, ein Jahr später, Bereitstellung der erforderlichen Mittel für den Bau des Hauptsammelkanals.
 
1972 Öffnung und Renaturierung des eingedolten Dorf- bzw. Hasenmoosbaches.
 
1983/1984 Renovation des bei der Kirche gelegenen „Humbelhauses“, das nunmehr die Gemeindeverwaltung beherbergt.
 
1989/1990 Erstellung der Mehrzweckanlage mit Feuerwehrgebäude und öffentlichen Schutzräumen.